Festlicher Glanz in der ganzen Innenstadt

Stuttgart – Glänzende Lichterketten, eine rund zehn Meter hohe Weihnachtspyramide, erlebnisreiche Winterlandschaften, Schlittenfahrten oder handgeschnitzte Krippen – wer den Stuttgarter Weihnachtsmarkt besucht, erlebt seinen ganz persönlichen Augenschmaus. Die mit viel Mühe und Liebe zum Detail gestalteten Holzbuden sind prachtvolles Aushängeschild der Weihnachtsmarktstadt mit ihren rund 280 Händlern. Seit dem 29. November und noch bis zum 23. Dezember 2017 öffnet diese wieder ihre Tore. „Mit Beginn des Weihnachtsmarktes weht immer ein besonders festliches Flair durch die Innenstadt“, sagt Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft. „Der Weihnachtsmarkt vereint Menschen aus der
Region, aus dem gesamten Bundesgebiet, ja aus der ganzen Welt und die Landeshauptstadt ist mit all ihren Bürgern ein toller Gastgeber.“

Zur feierlichen Stimmung trägt nicht nur die aufwändige Dekoration auf den Dächern der Stände bei. Rund 180 kleine Nadelbäume mit einem Gesamtgewicht von 2,5 Tonnen schmücken das Stadtzentrum. Den Innenhof des Alten Schlosses sowie den Markt-, Schiller- und Schlossplatz zieren vier mehr als 20 Meter hohe Fichten, die, geschmückt mit unzähligen Lichtern, nicht fehlen dürfen. Alleine der Baum auf dem Schlossplatz beeindruckt durch imposante Zahlen. 24 Meter hoch und rund fünf Tonnen schwer – so thront dieser vor dem Königsbau.

Lichterketten mit der schier unvorstellbaren Gesamtlänge von sechs Kilometern und bestückt mit mehr als 40.000 energiesparenden LED-Lämpchen machen ihn zu einem der schönsten Weihnachtsbäume Deutschlands. Ein goldener Stern mit dem stolzen Durchmesser von 2,5 Metern an der Spitze rundet das Bild ab.

Auf dem Marktplatz erstrahlt das Rathaus im festlichen Glanz: Die Fenster schmückt ein „XXL-Adventskalender“ mit den Wappen der 23 Stadtbezirke Stuttgarts und vom Glockenturm bis fast zum Boden erstrecken sich
Leuchtstränge mit insgesamt 10.000 LED-Lämpchen. Gemeinsam mit den Stuttgarter Stadtwerken beweist die in.Stuttgart damit, dass eine tolle Beleuchtung zur Vorweihnachtszeit und das Thema Energiesparen keine
Gegensätze darstellen müssen. An den Bäumen auf dem Marktplatz hängen zudem 40 beleuchtete Schneekugeln und an der Brüstung des großen Sitzungssaals im Rathaus wird ein großer Adventskranz angebracht.

 

Längere Öffnungszeiten am Wochenende haben sich bewährt

Tradition wird seit jeher auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt groß geschrieben. Die Veranstaltung beginnt auch dieses Jahr in gewohnter Weise am Mittwoch vor dem 1. Advent – wenngleich dies bedeutet, dass die
baden-württembergische Landeshauptstadt wieder einmal einen der kürzesten Märkte in dessen Geschichte erlebt. 25 Tage lang haben die Gäste Zeit für einen Bummel durch die Weihnachtsmarkstadt. Gerade in
den Abendstunden versprüht diese ein besonderes Flair. Deshalb hat der Stuttgarter Weihnachtsmarkt seit vergangenem Jahr freitag- und samstagabends eine Stunde länger offen, also bis 22 Uhr. „Die etwas längeren Öffnungszeiten am Wochenende haben sich bewährt“, so Marcus Christen, in.Stuttgart-Abteilungsleiter für die Feste und den Cannstatter Wasen. „Nicht nur die Imbisse haben davon profitiert, sondern durchaus auch die anderen Stände und Händler.“ Diese begrüßten in der Vergangenheit ihre Kunden traditionell eher an den Vor- und Nachmittagen. Das würde sich aus deren Sicht aber nach hinten verschieben, da der Einzelhandel und damit das Treiben in der Stadt ebenso später beginnen.

Der „Aromatresor“ als neue Attraktion auf dem Schlossplatz

Mitten im Herzen der Stuttgarter City gelegen, erstreckt sich die liebevoll geschmückte Budenstadt vom Neuen Schloss und Königsbau über den Karlsund Schillerplatz mit dem Alten Schloss und der Stiftskirche bis zum Marktplatz. Handgeschnitzte Krippenfiguren, Christbaumschmuck, Räuchermännchen, Winterkleidung, Spielzeug, weihnachtliche  Grußkarten, Kerzen, deftige und süße Speisen – rund 280 wundervoll dekorierte Stände warten auf die Gäste und bieten alles, was einen Weihnachtsmarkt ausmacht. Neben vielen bekannten sowie beliebten  budenbetreibern und Produkten erwarten sie ebenso einige Neuheiten.

Hervorzuheben ist dabei der „Aromatresor“ – eine Idee der „Genuss-Tüftler“, die sich aus der Bäckerei „BeckaBeck“, dem Bauunternehmen „SchwörerHaus“ und der „Jörg Geiger Manufaktur“ zusammensetzen. Ein
beeindruckendes Holzbauwerk ist die Basis der Konzeption, dessen Herzstück eine Reifekammer für den eigens kreierten Albstollen – geschaffen aus Getreide, Früchten und Nüssen aus der Region – bildet. Im Aromatresor
ruht das Festtagsgebäck bis zum Verkauf in dichten Süßweinaromen und bekommt so seinen ganz eigenen Geschmack. Dieser Süßwein aus regionalen Äpfeln und Kirschen ist es auch, in den bereits vor der Herstellung des Stollens, dessen Früchte eingelegt werden.

Festliches Rahmenprogramm: Konzerte und Kinder-Märchenland

Weitere Höhepunkte des Stuttgarter Weihnachtsmarktes sind die Konzerte im Innenhof des Alten Schlosses sowie auf der Treppe vor dem Rathaus. Musikgruppen und Chöre aus Stuttgart und der Region tragen zur festlichen Stimmung bei. Der Eintritt ist frei. In der Adventszeit erwarten die Besucher zudem stimmungsvolle und besinnliche Orgelkonzerte in der Stiftskirche. Das Konzertprogramm ist auf der Internetseite des Weihnachtsmarktes nachzulesen. Und auch für Familien ist einiges geboten: Das KinderMärchenland auf dem Schlossplatz verzaubert die Jüngsten mit einer echten Mini-Dampflok, nostalgischen Karussells sowie vielen Mitmach-Aktionen, wie Schokospieße herstellen, Lebkuchenherzen verzieren, Plätzchen backen oder Kerzen drehen. Außerdem bietet die Stadt Stuttgart im Rathaus wieder eine kostenlose Kinderbetreuung für Kinder zwischen drei und zehn Jahren an.

Antiquitätenmarkt und „Spielzeug aus dem letzten Jahrhundert“

Im beheizten Zelt auf dem Karlsplatz sind traditionell die Antiquitätenhändler zu finden. Mehr als 20 Spezialisten bieten von alten Büchern, Spielzeug, Schmuck, Christbaumkugeln bis hin zu Möbeln sowie zahlreichen weiteren Raritäten und Kuriositäten alles, was das Sammlerherz begehrt. „Spielzeug aus dem letzten Jahrhundert“ – so lautet der Titel der liebevoll gestalteten Ausstellung im zweiten Obergeschoss des Stuttgarter Rathauses. Zu sehen gibt es verschiedenes Spielzeug aus der Zeit von 1900 bis 1950 – dekoriert in liebevollen Szenen. Alle Ausstellungsstücke stammen aus der Privatsammlung von Giuseppe Ricucci und lassen sicher nicht nur Kinderaugen erstrahlen.

Die Weihnachtsmarkt-Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag: 10 – 21 Uhr
Freitag und Samstag: 10 – 22 Uhr
Sonntag: 11 – 21 Uhr
Eröffnungstag, 29. November: 17 – 21 Uhr
Samstag, 16. Dezember: 10 – 22.30 Uhr (Lange Einkaufsnacht)

Weitere Informationen und Termine:
www.stuttgarter-weihnachtsmarkt.de

(PM)

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