Jupiter Riesenrad geht mit Veränderungen in die neue Saison

Auf vielen Jahrmärkten gehören sie unbedingt dazu: Riesenräder. Hier können die Besucher einige entspannte Runden in luftiger Höhe drehen und eine herrliche Aussicht genießen. Bereits im 17. Jahrhundert drehten in Bulgarien Kinder im Vorreiter des heutigen Modells ihre Runden. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das erste moderne Riesenrad anlässlich der Weltausstellung in Chicago gebaut. Heute gibt es sie in vielen verschiedenen Größen, und nach wie vor begeistern sie die Besucher auf den Kirmesplätzen.

JUPITER (Barth-Kipp), Bildquelle: Ride-Index.de

Das Jupiter – Riesenrad dreht seine Runden bereits seit 1993. Gebaut wurde es bei Nauta Bussink (Niederlande) für den Karlsruher Schausteller Arnoux und ging 1996 in den Besitz der Bonner Schaustellerfamilie Barth – Kipp über. In jeder der 36 Gondeln können bis zu sechs Personen Platz nehmen, so können zu Spitzenzeiten bis zu 216 Personen in luftige Höhen gedreht werden. Dabei können die Fahrgäste aus rund fünfzig Meter Höhe die Aussicht genießen. Die Grundfläche des Riesenrades beträgt 24 x 20 m. Rund 35.000 Birnen sorgen für die richtige Beleuchtung und lassen das Jupiter in allen möglichen Farben strahlen. Transportiert wird der Riese mit sieben Spezialfahrzeugen, zum Aufbau wird ein 80 t – Kran benötigt.

In der kommenden Saison wird das Jupiter Riesenrad mit einer Veränderung auf die Reise gehen. Auf dem Hofer Volksfest im August diesen Jahres kam zum ersten Mal eine geschlossene Gondel zum Einsatz – sehr zur Freude der Fahrgäste, die so auch bei schlechtem Wetter geschützt sind. Auf dem Antwerpener Weihnachtsmarkt werden nun 10 Gondeln eingesetzt, in der Winterpause wird dann das Rad vollständig umgerüstet. Gebaut werden die Gondeln von MSD Freizeittechnik in Hohn/Westerwald und entsprechen selbstverständlich der EN DIN 13814. Das Design stammt aus dem Hause AFAW – Design und passt sich dem Gesamtkonzept des Jupiter Riesenrades an. Eine VIP- und eine behindertengerechte Gondel werden ebenfalls zum Einsatz kommen. Da es im Sommer in den geschlossenen Gondeln zu warm ist, können die Plexiglasscheiben bei Bedarf auch entfernt werden, außerdem können die alten Gondeln weiterhin genutzt werden.

Die neue Gestaltung wird bis 2019 mit einem neuen Bahnhof, neuem Kassenbereich und neuer thematisierter Außengestaltung fortgeführt. (HM)

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